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Kummerkasten und Beraterin: Neue Sozialarbeiterin an der Oberschule Pegau

Die Diplom-Sozialpädagogin Nadja Widera ist neue Sozialarbeiterin an der Oberschule Pegau. Unter anderem hilft sie bei Konflikten, Liebeskummer und anderen Schulsorgen, organisiert Projekte, ist Kummerkasten, Schnittstelle, Beraterin, Initiatorin, Vermittlerin. Nach dem Ablauf eines Jahres soll ihre Stelle weiter verlängert werden.

Pegau. Die Oberschule Pegau hat seit Kurzem eine eigene Sozialarbeiterin: Nadja Widera von der Diakonie Leipziger Land. Zunächst auf zwölf Monate begrenzt, soll ihre Stelle nach dem Ablauf eines Jahres aber verlängert werden, berichtet Diakonie-Sprecherin Cornelia Killisch.

Die junge Frau aus Leipzig hat für die Jugendlichen stets ein offenes Ohr, hilft bei Konflikten, Liebeskummer und anderen Sorgen, organisiert Projekte, ist Kummerkasten, Schnittstelle, Beraterin, Initiatorin, Vermittlerin, Trainerin und vieles mehr. Bisher war Caroline Hendrich für die Oberschulen in Groitzsch und Pegau zuständig. Drei Jahre pendelte sie zwischen den beiden Orten hin und her, nun kann sie sich ganz auf Groitzsch konzentrieren.

Nadja Widera ist in Pegau keine Unbekannte. Vor ihrer Elternzeit war die Diplom-Sozialpädagogin bereits Schulsozialarbeiterin in der Elsterstadt – damals noch unter einem anderen Träger. Es folgten einige Jahre in der Jugend-Drogenarbeit, aber nun ist sie wieder zu ihren Wurzeln zurückgekehrt: „Mich reizt daran, die Vielfalt der Aufgaben, der Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen und die vielen Möglichkeiten“, sagt sie und betont: „Ich bin sehr herzlich hier begrüßt worden und es war ein schönes Wiederankommen.“

Für ihre neue Aufgabe hat Nadja Widera eine Fülle an Ideen, möchte aber nicht einfach etwas vorsetzen, sondern zunächst einmal herausfinden, was Schülern und Lehrern auf den Nägeln brennt. „Mehr Projekttage oder die Schulausstattung sind ein Thema, aber wie wohl an allen Schulen auch Mobbing und der Umgang miteinander sowie die Zunahme von Verhaltensauffälligkeiten bei Schülern“. Schule sieht die Leipzigerin nicht nur als Lern-, sondern auch als Lebensort.

Ihr Fazit nach den ersten Wochen: An der Oberschule Pegau gebe es viel „Offenheit und Leben“. Und: „Es gibt viel zu tun“.

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Von Kathrin Haase

LVZ vom 15.11.2017